LEXchatLEXchatLaw
Kanzlei.Pro · für Schweizer Anwaltskanzleien

Aus dem Erstkontakt wird ein prüfbares Dossier.

Der Mandant schildert seinen Fall auf Ihrer Domain. LEXchat strukturiert den Sachverhalt, recherchiert im Schweizer Rechtskorpus und erstellt eine Erstanalyse mit Normen, Rechtsprechung, offenen Punkten und prozessualen Hinweisen — jede Fundstelle verlinkt.

LEXchat recherchiert und strukturiert. Sie prüfen, entscheiden und beraten.

Beispielfall · Arbeitsrechtunverändert · gerechnet am 10.09.2026
Eingabe · Sachverhalt (Auszug)
Ich bin 52 und arbeite seit März 2014 als Leiter Aussendienst bei einer Handelsfirma in Baden AG. Monatslohn 11'500 brutto, 13., Kündigungsfrist drei Monate. Anfang Juli 2026 ging bei der Geschäftsleitung ein anonymer Hinweis ein, ich hätte über zwei Jahre private Restaurantbesuche als Kundenessen abgerechnet. …
Was LEXchat daraus macht15 Normen · 16 Entscheide zitiert
Einschätzung — aus der Erstanalyse
Es geht um ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis (Handelsfirma in Baden AG), somit um Art. 337 ff. OR; das Bundespersonalrecht und das kantonale Personalrecht sind nicht anwendbar. …
Normen
Art. 337 OR · Art. 337c OR · Art. 321a OR · Art. 8 ZGB · Art. 335c OR · Art. 329d OR
jede verlinkt auf die amtliche Fassung
Rechtsprechung
BGE 124 III 25 · BGer 4A_685/2011 · BGE 116 II 145 · BGer 4A_583/2012
jeder verlinkt auf den Entscheid im Wortlaut
Rückfrage der Voranalyse
Wurde die betroffene Person vor der Konfrontation am 21. Juli 2026 auf die beanstandete Spesenabrechnungspraxis hingewiesen oder gab es eine mündliche oder schriftliche Duldung durch den Vorgesetzten?
Hier offen gelassen — die Analyse arbeitet mit dieser Lücke.
Daten & KI

Was mit Ihrem Mandat geschieht.

Dossiers in der Schweiz

Mandatsdaten, Identitätsverwaltung und die Zuordnungstabelle der Platzhalter liegen auf der Schweizer Plattform bei Infomaniak in Genf; die Sicherungen verschlüsselt bei Exoscale, einem zweiten Schweizer Anbieter.

Pseudonymisierung vor der Modellverarbeitung

Direkte Identifikatoren werden auf Schweizer Infrastruktur durch Platzhalter ersetzt. Sie prüfen und bestätigen die bereinigte Fassung, bevor sie in Suche und Analyse geht.

Kein Training mit Mandatsdaten

Kundeninhalte werden weder von LEXchat noch durch die eingesetzten Modellanbieter zum Training allgemeiner Modelle verwendet — je Anbieter vertraglich ausgeschlossen und vor dem Einsatz dokumentiert.

Quellengebundene Recherche

LEXchat sucht zuerst im eigenen Schweizer Rechtskorpus und übergibt die gefundenen Quellen zusammen mit dem Sachverhalt an das Sprachmodell. Was es nicht findet, erscheint als offene Frage.

So arbeitet LEXchat mit KI — technische und rechtliche Details →

So funktioniert LEXchat

Ein juristischer Arbeitsablauf — Konfliktprüfung vor Aktenkenntnis, Freigabe vor Analyse.

Ein Tag, drei Klicks — 80 Sekunden, ohne Ton.
1

Sachverhalt erfassen

Der Mandant schildert den Fall auf lexchat.ihre-kanzlei.ch — ohne Konto, in eigenen Worten —, oder Sie erfassen ihn selbst. Bei einer Anfrage über Ihre Domain sehen Sie zuerst nur Parteien und Fallkategorie, prüfen den Interessenkonflikt und erhalten den Sachverhalt erst danach. Direkte Identifikatoren werden vor der Analyse pseudonymisiert; Sie bestätigen die bereinigte Fassung.

2
Recherche & Erstanalyse

Recherche & Erstanalyse

LEXchat identifiziert die Rechtsfragen, recherchiert semantisch und im Volltext im Schweizer Rechtskorpus und erstellt eine quellengebundene Erstanalyse: Normenkette, Rechtsprechung, Erfolgsaussichten, prozessuale Hinweise. Was die Akte nicht hergibt, steht als offene Frage — nicht als Annahme.

3
Anwaltliche Würdigung

Anwaltliche Würdigung

Sie prüfen Quellen, Subsumtion und offene Punkte, ergänzen und übernehmen das Ergebnis in Beratung oder Mandatsführung. Das Mandat gehört der Kanzlei, nicht einem Konto: Rollen, Stellvertretung und ein Protokoll, wer was wann gesehen und freigegeben hat.

Qualitätsmethodik

Woran wir die Qualität einer Erstanalyse messen.

Nicht an Textlänge oder sprachlicher Sicherheit, sondern an juristischer Struktur, Quellenbezug und der Sichtbarkeit offener Fragen. Fünf Kriterien, an denen jede Analyse gemessen wird:

01

Korrekte Normenkette

Anspruchsgrundlagen vollständig und in der richtigen Reihenfolge, jede Norm mit Fundstelle.

02

Richtige Rechtsprechungseinordnung

Einschlägige BGE und kantonale Entscheide korrekt zugeordnet — auch dann, wenn ein Entscheid eine Norm abgrenzend zitiert.

03

Saubere Differenzierung

Tatbestände und Anspruchsgrundlagen unterschieden, etwa Gratifikation gegen Lohnbestandteil.

04

Spezialprobleme erkannt

Stolperfallen wie die Topverdiener-Praxis benannt, ohne dass danach gefragt wurde.

05

Offene Punkte und Prozessuales

Was die Akte nicht hergibt, steht als Frage; Zuständigkeit, Verfahrensweg und nächste Schritte werden genannt. Fristen berechnet LEXchat nicht.

Einordnung

Warum LEXchat statt eines allgemeinen KI-Chats?

Nicht, weil ein allgemeines Sprachmodell nichts von Schweizer Recht wüsste — sondern weil die Architektur eine andere ist.

Allgemeiner KI-Chat

  • antwortet aus allgemeinem Modellwissen
  • Quellen müssen separat gesucht und geprüft werden
  • kein definierter Schweizer Rechtskorpus mit ausgewiesenem Stand
  • Klarnamen gehen ohne Zwischenschritt in den Prompt
  • keine Mandatsstrecke: kein Eingang, keine Konfliktprüfung, kein Protokoll

LEXchat

  • eigener Schweizer Rechtskorpus: Bundesrecht, kantonale Erlasse, Entscheide
  • semantische und Volltext-Recherche vor der Generierung
  • Fundstellen direkt mit der Analyse verbunden, in zwei Klicks prüfbar
  • dokumentierter Analyseprozess: offene Fragen statt Ergänzungen
  • Pseudonymisierung auf Schweizer Infrastruktur vor der Modellverarbeitung
  • Mandatsstrecke: Konfliktprüfung vor Aktenkenntnis, Mandantenportal, Protokoll

LEXchat arbeitet selbst mit Sprachmodellen mehrerer Anbieter — welche, steht in der KI-Erklärung. Der Unterschied liegt nicht im Modell, sondern in dem, was davor und danach geschieht.

Sie müssen uns nicht glauben. Sehen Sie, was das System tatsächlich produziert.

Vier konstruierte Fälle aus dem Arbeitsrecht, vollständig und unverändert aus dem Kanzlei-Portal: Eingabe, Rückfragen der Voranalyse und die Erstanalyse mit 59 verlinkten Normen und 31 Entscheiden — Stand 11.09.2026. Keine Rechtsberatung, anwaltlich nicht geprüft.

Wirtschaftlicher Rahmen · Beispielrechnung

Die Stunden davor kann niemand verrechnen.

Erstkontakt und Erstbeurteilung kosten typischerweise zwei bis vier Stunden, bevor feststeht, ob ein Mandat zustande kommt: Sachverhalt aufnehmen, Rückfragen, Abtippen, Recherche auf der leeren Seite. Bei Stundensätzen von CHF 200–350 sind das CHF 400–1'400 je Fall — eine typische Bandbreite, keine Garantie. Kanzlei.Pro liefert dafür eine strukturierte Grundlage für die anwaltliche Prüfung, in Minuten statt Stunden manueller Vorarbeit.

Typisch · je Erstkontakt
2–4 Stunden
unverrechenbar: Aufnahme, Rückfragen, Abtippen, Recherche
Beispielrechnung · CHF 200–350 die Stunde
CHF 400–1'400
je Fall, bevor ein Wort Beratung gesprochen ist
Pricing

Zwei Produktlinien. Unbegrenzt bei fairer Nutzung.

Kanzlei.Pro ist die Mandatsstrecke: Mandatsannahme auf Ihrer eigenen Domain, Konfliktprüfung vor Aktenkenntnis, Mandantenportal und Mandatsführung — mit der vollständigen Recherche darin. Kanzlei.Recherche ist der Recherche-Arbeitsplatz allein: belegte Erstanalyse aus dem Sachverhalt und das Schweizer Korpus. Beide monatlich kündbar; bei Jahreszahlung sind zwei Monate geschenkt.

Kanzlei.Recherche
CHF249
/Mt · je Sitzplatz
Unbegrenzt bei fairer Nutzung
Richtwert 40 Analysen je Sitzplatz und Monat
  • Erstanalyse aus Sachverhalt
  • Normen & Rechtsprechung mit Quellen
  • Chat zum Dossier · Rückfragen im Intake
  • Eigene Fallliste · Verlauf & Dossier-Historie
  • E-Mail-Support · i.d.R. 1 Werktag
Ideal für
Anwältinnen und Anwälte, die die Rechtsfrage am eigenen Schreibtisch beantworten — je Person ein Zugang
Zugang anfordern
Kanzlei.Pro
CHF999
/Mt · je Kanzlei inkl. 1 Sitzplatz
+ CHF 599 /Mt · je weiteren Sitzplatz
Unbegrenzt bei fairer Nutzung
Grundpreis je Kanzlei mit einem Sitzplatz; jeder weitere Sitzplatz CHF 599 im Monat
  • Alles aus Kanzlei.Recherche
  • Digitale Mandatsannahme auf Ihrer eigenen Domain
  • Mandantenportal: Rückfragen, Dokumente, Termine
  • Mandatsführung: Eingang, Offerte, Annahme, Verlauf
  • E-Mail-Support · i.d.R. 1 Werktag
Ideal für
Kanzleien, bei denen das Mandat ankommen soll, ohne dass jemand abtippt — vom Erstkontakt bis zur geprüften Erstanalyse
Zugang anfordern

Faire Nutzung heisst: 40 Analysen pro Sitzplatz und Monat sind im normalen Nutzungsrahmen vorgesehen. Rückfragen und Dossier-Chat werden nicht mitgezählt. Es gibt keine automatische Sperre. Boost-Credits und alle Details: Leistungs- und Preisübersicht

Enterprise-Volumen und Sonderkonstellationen (Rechtsschutz, Verbände, Massenberatung) sind nicht öffentlich bepreist — sprechen Sie mit uns.

Vor der Entscheidung

Mit eigenen Fällen prüfen.

Testen Sie LEXchat anhand von drei eigenen Sachverhalten ohne Klarnamen, bevor Sie sich entscheiden — kostenlos, mit persönlicher Einführung. Was Sie sehen, ist die Ausgabe, mit der Sie später arbeiten.

Pilotzugang anfragen →
Design-Partner-Programm

Für höchstens zwölf Kanzleien: 50 % Rabatt auf den Sitzplatzpreis während sechs Monaten im Tausch gegen Logo-Nutzung und Case Study — Kanzlei.Recherche CHF 124.50 statt 249, Kanzlei.Pro CHF 299.50 statt 599 je weiteren Sitzplatz; der Grundpreis von Kanzlei.Pro mit dem enthaltenen Sitzplatz bleibt. Vor der Entscheidung: drei Analysen mit eigenen Fällen ohne Klarnamen, kostenlos. Sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen

Was Kanzleien vor dem ersten Mandat wissen wollen.

Nein. LEXchat recherchiert, strukturiert, fragt nach und schlägt vor; es urteilt und entscheidet nicht. Konfliktprüfung, Mandatsannahme, Freigabe der pseudonymisierten Fassung und die Würdigung der Erstanalyse sind bewusste Rechtsakte einer Anwältin oder eines Anwalts — protokolliert mit Person und Zeitpunkt. Das BGFA-Anwaltsmonopol bleibt unberührt. Sie sparen die strukturierende Vorarbeit, nicht die Verantwortung.

Bereit, das nächste Mandat vorbereitet anzunehmen?